Digitale Kommunikation für Geschäftsbeziehungen nutzen

Digitale Kommunikation beherrscht die Wirtschaft. Nur wer mit ihr umgehen kann, wird auch künftig Erfolg haben. Sie, Ihre B2B-Kunden und Lieferanten sparen sicher schon jetzt viel Zeit, wenn Anfragen, Angebote, Bestellungen, Verträge und vieles mehr auf elektronischem Wege ausgetauscht werden.

Auch bei informeller, ein Geschäft anbahnender oder erhaltener Kommunikation sparen Sie mit digitalen Medien viel Zeit. Investieren Sie Ihre auf diese Weise gewonnene Zeit in die Aufgaben mit hoher Priorität (zu denen nach wie vor auch persönliche Gespräche mit wichtigen Geschäftspartner und Mitarbeitern gehören).

Effektiv B2B kommunizieren, indem auf die Bedürfnisse des Empfängers eingegangen wird

Für alle Unternehmensformen und -größen gilt: Digitale Kommunikation funktioniert nur, wenn der Kunde oder andere Adressaten sie nicht als Belastung, sondern als nützlich empfindet. „Spammen“ Sie Ihre Kunden deshalb nicht mit allgemeinen Newslettern. Denn (Spam-)E-Mails bekommen Ihre B2B-Geschäftspartner schon genug.

Die Empfänger werden sich kaum die Mühe machen, aus einem allgemeinen E-Mail die wenigen Infos oder Angebote herauszupicken, die wirklich interessant sind. Finden Sie deshalb genau heraus, welche Themen Ihre Kunden zu welchen Zeitpunkten interessieren. Analysieren Sie Ihre CRM-Kundendatenbanken. Fragen Sie Ihre Kunden auch, welche Infos, Angebote und mehr diese von Ihnen haben möchten.

Kommunizieren Sie aus Empfängersicht. Zeigen Sie, welches Problem Ihre Produkte und Dienstleistungen für den Kunden lösen. Schaffen Sie echte (Informations-)Mehrwerte. Bieten Sie auch sorgfältig recherchierte Fachinformationen, die nicht direkt „verkaufen“, dem Kunden aber wirklich nutzbringende Erkenntnisse bringen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was bei Ihren Kunden ankommt: Fragen Sie sie! Ermitteln Sie durch Marktforschung, welche Informationen, Produkte oder Dienstleistungen Ihr Kunde (oder andere wichtige Geschäftspartner) wann gebrauchen können!

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Was bedeutet eigentlich Fuhrparkmanagement?

Sehr viele Betriebe der verschiedensten Unternehmensformen besitzen einen mehr oder weniger großen Fuhrpark. Je größer ein Fuhrpark ist, desto wichtiger ist ein effektives Fuhrparkmanagement. Ein effektives Fuhrparkmanagement spart nämlich immense Kosten ein.

Das Fuhrparkmanagement und sein Wesen

Fuhrparkmanagement bedeutet im Prinzip eine intelligente Dienstleistung, deren Bestandteil die Rundumbetreuung eines kompletten Fuhrparks beinhaltet. Hierzu zählt u. a. die Vornahme von Schadensabwicklungen, Planung der Werktstattermine, Beschaffung von Ersatzfahrzeugen, die Tankkartenbetreuung sowie letztendlich die Reduzierung der anfallenden Kosten. Beim letztgenannten Punkt spielen die laufenden Versicherungskosten eine wesentliche Rolle. Die Versicherungen sollten möglichst preiswert sein und zugleich den bestmöglichen Schutz bieten.

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Datensicherung in der Cloud für Unternehmen

Die Datensicherung ist für jedes Unternehmen ein wichtiges Aufgabenfeld. Mit diversen Clouddiensten unterschiedlicher Anbieter steht eine Technik bereit, mit der sich die Daten eines sicher und zuverlässig speichern lassen.

Datensicherung in der Cloud

Das Grundprinzip der Cloud ist denkbar einfach. Anstatt die Daten auf der Festplatte oder firmenübergreifenden NAS-Laufwerken zu sichern, werden die Daten ins Internet übertragen und auf externen Servern gespeichert. Das Unternehmen, das diesen Service in Anspruch nimmt, muss sich selbst nicht mehr mit den Fragen rund um die Datenspeicherung befassen. Die eigene IT-Abteilung kann sich anderen Aufgaben zuwenden. Das setzt Energie frei für neue Projekte.

Viele Anbieter haben eine Businesssoftware entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet ist und ganz nebenbei im Hintergrund die Daten abgleicht. Für den normalen Benutzer ist kaum eine Veränderung gegenüber herkömmlichen Speichermethoden zu spüren. Die Zugriffszeiten sind denkbar kurz. Die benötigen Daten stehen binnen weniger Sekundenbruchteile zur Verfügung.

Backup und Schutz vor Datenklau

Die Anbieter des Cloudspeichers haben kein wichtigeres Ziel, als die Daten ihrer Kunden sicher und geschützt aufzubewahren. Dazu verwenden viele Anbieter die sogenannte RAID-Technologie und spiegeln die Festplatten mit den gespeicherten Daten. Zusätzlich werden regelmäßige Backups durch die Anbieter durchgeführt. Die Kunden können sich darauf verlassen, keine wertvollen Daten zu verlieren, ohne selbst in aufwendige Sicherungstechnik investieren zu müssen. Das übernehmen die Clouddienstleister.

Zugleich sind die Daten gegen Datendiebstahl und unerwünschten Einblicken geschützt, weil eine hochwertige Verschlüsselung längst zum Standard bei den Clouddiensten gehört. Auch in dieser Hinsicht ist die Datensicherheit gewährleistet.

Cloudspeicher eröffnet neue Wege bei Marketing und Business to Business

Datensicherheit ist ein Begriff, mit dem ein Unternehmen heutzutage auch im Marketing punkten kann. Denn viele Menschen schauen genau hin, welchem Unternehmen sie ihre Daten anvertrauen. Ein guter Cloudspeicher kann mit einer geschickten Marketingkampagne dazuführen, das Vertrauen der Kunden zu stärken.

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Freiberuflichkeit und Selbstständigkeit im Lebenslauf

Vertuschen oder betonen? Während viele Angestellte von der Selbstständigkeit träumen, entscheiden sich manche Freiberufler dafür, in ein Angestelltenverhältnis zurückzukehren. Doch welchen Eindruck machen Freiberuflichkeit und Selbstständigkeit im Lebenslauf? Und gibt es eine Möglichkeit, den freien Erwerb als Chance zu nutzen?

Freier Erwerb im Lebenslauf – aber bitte mit Selbstbewusstsein

Freiberuflichkeit und Selbstständigkeit haben den „Nachteil“, dass für diesen Abschnitt der Berufsbiographie keine Arbeitszeugnisse vorliegen. Aus diesem Grund wird der freie Erwerb häufig als Lücke im Lebenslauf empfunden, die viele Bewerber entweder vertuschen oder mit irreführenden Bezeichnungen wie „Geschäftsführer“ zu camouflieren suchen.

Was die meisten aber nicht wissen: Das mangelnde Selbstbewusstsein in Bezug auf die eigene Selbstständig- oder Freiberuflichkeit ist der wahrscheinlichste Stolperstein im Bewerbungsprozess und wird insbesondere von professionellen Recruitern auf den ersten Blick negativ bewertet. Wer also die Chance erhalten möchte, dem Personaler das Gesicht hinter dem digitalen Lebenslauf zu präsentieren, sollte jede seiner beruflichen Stationen selbstbewusst vertreten können.

Freiberuflichkeit und Selbstständigkeit im Lebenslauf: praktische Tipps

Tatsächlich kann die Angabe des freien Erwerbs im Lebenslauf als Chance genutzt werden, da sie Personaler aufmerksam werden lässt: Wer sich selbstständig macht, hat doch sicher etwas zu bieten? Mit folgenden praktischen Tipps wird die Selbstständigkeit von der Lücke zum Trumpf:

  • Prägnanz: Zu einer selbstbewussten Darstellung der Selbstständigkeit gehören eine genaue Berufsbezeichnung und die Angabe der wichtigsten Auftraggeber und Tätigkeitsschwerpunkte.
  • Initiative: Wer selbstständig gearbeitet hat, ist in der Lage, die Initiative zu ergreifen. Bewerber sollten dies unter Beweis stellen, indem sie Bewerbungen deutlich vor Einsendeschluss einreichen bzw. sich auf Stellen bewerben, die noch gar nicht ausgeschrieben sind (Initiativbewerbung).
  • Referenzen: Die selbstständige Arbeit sollte in guten Referenzen bzw. in Empfehlungsschreiben ausgewiesen werden.
  • Portfolio: Das Portfolio sollte möglichst präzise auf die ausgeschriebene Stelle zugeschnitten sein und Angaben zu den erfolgreichsten Projekten, den wichtigsten Auftraggebern und den höchsten Umsätzen während der Zeit des freien Erwerbs beinhalten.

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Anwendungsbereiche von Hubtischen im Business2Business Umfeld

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Schon die alten Ägypten hatten ihre Methoden, schwere Gegenstände zu bewegen oder in die gewünschte Position zu bringen. Am Bau einer Pyramide waren damals einigen zehntausend Menschen beschäftigt und da nur Werkzeuge aus Kupfer, Stein und Holz zur Verfügung standen, dauerte die Fertigstellung auch viele Generationen. Mit Hilfe von hölzernen Rollen und Seilen aus Palmfasern und Gräsern wurden die riesige Steinblöcke bewegt. So etwas ist heute gar nicht mehr vorstellbar.

In der heutigen Zeit ist es dank Hilfe von Hubtischwagen oder Hubtischen oft schon einer Person allein möglich einen schweren Gegenstand zu heben oder zu bewegen. Doch welche Branchen profitieren von solchen Hilfsmitteln:

Wenn es darum geht, schwere Gegenstände von A nach B zu transportieren, dann sind vor allem Speditionen gefragt. Nicht auszudenken, wenn hier alles ohne Hilfsmittel in den LKW verladen werden muss. Aus diesem Grund kommen natürlich Hubtischwagen zum Einsatz.

Auch im Bereich von Reinigungsfirmen kann man nicht auf den Einsatz von Hubtischen verzichten, vor allem wenn es darum geht, große Fensterflächen zu reinigen.

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Cloudcomputing verändert die Unternehmenskultur

Das Internet verändert die Welt. Diesen Satz hört man oft. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch gar nicht erreicht. Viele IT-Experten sind sich sicher, dass die große Veränderungen erst wirklich sichtbar werden, wenn immer mehr Unternehmen auf die Cloud vertrauen.

Wohl kaum eine andere technische Entwicklung hat in den letzten Jahren so großen Einfluss auf die Unternehmenskultur genommen, wie es bei der Cloud zu erwarten ist. Denn die neue Technik hat Einfluss auf die Geschäftsabläufe, die Werbung die B2B-Beziehungen – mithin das gesamte Business wird von dieser Entwicklung beeinflusst.

Vom Marketing bis zur Bilanzerstellung – der Internetspeicher ändert alles

Auf den ersten Blick erscheint es denkbar einfach. Durch das Speichern der Geschäftsunterlagen im Internet scheint sich nur der Ort zu verändern, wo die Dokumente gespeichert werden. Doch mit der Auslagerung der wichtigsten Dokumente ins Internet eröffnet sich zugleich die Möglichkeit, neue Arbeitsweisen zu entwickeln. Schließlich wird mit dem Speicher-Ort auch der Ort unwichtig, wo man arbeitet.

Cloudcomputing kann auf intelligente Art und Weise mit Homeoffice-Arbeitsplätzen verbunden werden. Neue Arbeitsprozesse können entwickelt und optimiert werden – nicht zuletzt, weil viele Anbieter von Cloudspeichern an vielfältigen Möglichkeiten arbeiten, die gespeicherten Dokumente kollektiv zu bearbeiten.

Auch der Umgang mit den Kunden, mit Werbung und Marketing kann sich deutlich verändern. Im Umgang mit dem Endkunden können über den Cloudspeicher beispielsweise ausführliche Dokumentationen zu den verkauften Produkten zur Verfügung gestellt werden. Nach größer dürfte die Veränderung beim B2B sein.

Denn mit der Cloudanwendung können Dokumente, die für die Geschäftsbeziehung wichtig sind, im Netz gespeichert werden, sodass beide Seiten Zugriff haben. Pflichtenhefte, Dokumentationen, Ablaufs- und Organisationspläne stehen somit allen Parteien jederzeit zur Verfügung.

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Lassen Sie Ihre Mitarbeit für die perfekte Präsentation schulen

Trotz moderner Medien, Internet und E-Mail ist der persönliche Kontakt aus Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Gerade im B2B-Bereich ist eine gute Präsentation des eigenen Unternehmens, bei denen Geschäftsführer und Mitarbeiter den Kunden Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, oftmals wichtiger als eine gute Internetpräsenz.

Denn wenn es gelingt, den Kunden durch eine Präsentation in der realen Welt zu überzeugen, wirkt das nachhaltiger als jede andere Werbung. Das Schöne daran: Gero Teufert bietet Seminare und Rhetorik-Coaching, mit denen Ihre Mitarbeiter lernen können, Ihr Unternehmen gut zu präsentieren.

Eine gute Präsentation kann man lernen

Viele Geschäftsführer und Inhaber stehen vor einem Problem: Mitarbeiter, Angestellte und Manager leisten hervorragende inhaltliche und sachliche Arbeit. Nur wenn es darum geht, die gute Arbeit darzustellen und gegenüber Kunden im B2B-Geschäft die Vorzüge hervorzuheben, sind die Experten in Ihrem Betrieb nicht in der Lage, eine gute Präsentation abzuliefern.

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Diese Strategien wenden Jobsuchende bei der Bewerbung an

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie setzen immer mehr Jobsuchende gezielte Strategien ein, um ihre Chancen im Bewerbungsprozess zu verbessern. Doch wie sinnvoll ist es, Hobbys zu erfinden und Vorstellungsgespräche mit Freunden oder Verwandten zu üben? Und gibt es Strategien, die tatsächlich zum Erfolg führen?

Arbeitsmarkt 2.0: Warum „nur“ Bewerben häufig nicht mehr ausreicht

Strategisches Denken im Bewerbungsprozess ist vor allem bei Jobsuchenden verbreitet, die innerhalb der letzten fünf Jahre aktiv nach einer neuen Anstellung gesucht haben. Und das hat auch seinen Grund: Während gute Referenzen und eine professionelle Bewerbung vor 20 Jahren noch die Tür zur Anstellung auf Lebenszeit öffnen konnten, sind die Karrieremodelle heutzutage vielschichtiger und die Ansprüche an Fähigkeiten und Entwicklungspotential der Bewerberinnen und Bewerber entsprechend höher. Häufig werden neben den fachlichen Fähigkeiten umfangreiche „Soft Skills“ sowie zahlreiche Fort- und Weiterbildungen erwartet.

Laut einer Umfrage mit rund 1000 Bewerberinnen und Bewerbern, welche jüngst in der Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie veröffentlicht wurde, setzen die meisten Jobsuchenden heute auf bestimmte Strategien, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und aus der Masse an Bewerbungen herauszustechen.

Die Strategien – und was sie bringen

Bei rund 80 Bewerbungen, die auf eine offene Position kommen, erscheint es nur logisch, die eigenen Unterlagen soweit wie möglich zu optimieren. Unter den Möglichkeiten, die Chancen im Auswahlprozess zu verbessern, sind folgende Strategien bei Bewerberinnen und Bewerbern besonders beliebt:

1. „Faking“: Von erfundenen Auslandsaufenthalten bis hin zu übertriebenen Soft Skills: Laut Personalauswahlforschung gaukelt rund die Hälfte aller Jobsuchenden zwischen 17 und 66 dem Personaler nicht vorhandene Fähigkeiten vor. Fast alle BewerberInnen zählen im Auswahlgespräch sogar Stärken auf, die speziell auf die Position oder das Unternehmen gemünzt sind – unabhängig davon, ob sie sie tatsächlich besitzen.

Wer eine Eignung vorgaukelt, wird spätestens im Auswahlgespräch entlarvt. Sinnvoller ist es, die tatsächlichen Qualifikationen ins bestmögliche Licht zu rücken und möglicherweise fehlende Kompetenzen durch ein aussagekräftiges Motivationsschreiben und ein selbstsicheres Auftreten auszugleichen.

2. Recherche auf der Unternehmenswebsite: Eine Strategie, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat, ist die Recherche über das Unternehmen, etwaige Expansionspläne, internationale Partnerschaften usw. via Internet.

Profunde Kenntnisse über das Unternehmen zeigen bereits im Anschreiben, dass der Bewerber nicht nur Interesse an der ausgeschriebenen Position hat, sondern auch über eine hohe Einsatzbereitschaft verfügt. Darüber hinaus ist die Recherche im Vorfeld eine gute Vorbereitung auf ein etwaiges späteres Vorstellungsgespräch.

3. Vorbereitende Lektüre: Laut Studie bereitet sich gut die Hälfte aller Jobsuchenden mit entsprechender Lektüre auf ein Assessment Center vor. Tendenz steigend.

Vorbereitende Lektüren können sinnvoll sein, um der Stresssituation im Assessment Center möglichst entspannt zu begegnen. Entsprechende Bücher sind häufig mit Übungsaufgaben ausgestattet und geben wertvolle Tipps, welche Informationen im Vorfeld eingeholt werden sollten und welches Verhalten in der konkreten Situation sinnvoll ist.

4. Vorstellungsgespräch üben: Gut die Hälfte aller Bewerberinnen und Bewerber nutzt das Gespräch mit Freunden oder Bekannten, um sich auf das Auswahlgespräch vorzubereiten.

Grundsätzlich kann es hilfreich sein, das Vorstellungsgespräch in einer konkreten Gesprächssituation zu „üben“. Auf diese Weise können Bewerber überprüfen, ob sie alle notwendigen Informationen abrufbereit haben und wie sie spontan auf überraschende Fragen reagieren. Es empfiehlt sich allerdings, für diese Strategie Bekannte auszuwählen, die selbst bereits Erfahrung in entsprechenden Situationen gesammelt haben.

5. Mustervorlagen nutzen: Der erste Eindruck zählt. Aus diesem Grund nutzen viele Jobsuchende Mustervorlagen für Anschreiben und Lebenslauf.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, ein vorgefertigtes Layout zu verwenden. Wichtig ist jedoch, dass das Anschreiben/ Motivationsschreiben individuell bleibt und die Bewerbung nicht in ein 08/15-Schreiben à la „Sehr geehrte Damen und Herren, […]“ abdriftet.

6. Lücken füllen: Viele Bewerber neigen dazu, jede noch so kleine Lücke im digitalen Lebenslauf mit erfundenen Auslandsaufenthalten und wichtigen Aktivitäten auszuschmücken.

Es versteht sich von selbst, dass für Lücken von mehreren Monaten entsprechende Erklärungen vorliegen müssen. Manchmal kann es sinnvoll sein, diese bereits im Anschreiben vorwegzunehmen. Kleinere Beschäftigungspausen sind, entgegen der landläufigen Meinung, aus Personalersicht kein Beinbruch. Auf jeden Fall sollte davon abgesehen werden, den Lebenslauf unnötig „aufzublasen“. Falls der Gesprächspartner Fragen hat, wird er sie stellen.

7. Bewerbungsfoto: Obgleich es Arbeitgebern seit 2006 untersagt ist, ein Bewerbungsfoto anzufordern, verzichten rund 90 % aller Jobsuchenden auf die gesichtslose Bewerbung.

Umfrageergebnisse zeigen, dass das Fehlen eines Fotos aus Sicht von Personalern tatsächlich häufig negativ bewertet wird. Ein Bewerbungsfoto kann die Chancen im Auswahlprozess also tatsächlich erhöhen – allerdings nur, wenn es sich um ein Bewerbungsportrait vom Fachmann handelt.

Strategisch denken – aber bitte an der richtigen Stelle

Während aufgeblasene Lebensläufe und erfundene Soft Skills die Aussichten auf Erfolg eher verringern, gibt es bestimmte Strategien, die nicht nur die Chancen im konkreten Auswahlprozess verbessern, sondern Bewerberinnen und Bewerbern sogar dabei helfen können, zukünftig mit größerer Effizienz an die Jobsuche heranzugehen:

1. Selbstanalyse: Unter den „Tools“, die Jobsuchenden zur Verfügung stehen, ist die ehrliche Selbstanalyse das Wichtigste. Schließlich muss der Bewerber zunächst einmal selbst wissen, wo er steht, bevor er eine faire Einschätzung vonseiten des Personalers erwarten kann. Jobsuchende sollten sich daher zu allererst folgende Fragen stellen: Was sind meine Fähigkeiten? Welche Prioritäten habe ich? Was sind meine Ziele?

Idealerweise werden diese Fragen so konkret wie möglich beantwortet und bei jeder interessanten Stellenausschreibung zurate gezogen.

2. Eigeninitiative: Wer sich nur auf ausgeschriebene Stellen bewirbt, muss sich gegen eine Vielzahl anderer Zuschriften durchsetzen. Liegen jedoch bereits Wünsche für einen konkreten Arbeitgeber oder gar eine konkrete Position vor, sollte eine Initiativbewerbung erwogen werden.

Häufig geben Informationen auf der Unternehmenswebsite Aufschluss darüber, ob in der nächsten Zeit personelle Veränderungen (beispielsweise aufgrund von Expansion oder Standortwechsel) geplant ist. Ist dies der Fall, sollten Jobsuchende die Chance nutzen und dem Unternehmen ihre Arbeitskraft anbieten. Wichtig ist, dass die Initiativbewerbung möglichst konkret und an den richtigen Ansprechpartner gerichtet ist.

3. Social Media: Nicht nur für Unternehmen, auch für Bewerber wird Social Media immer wichtiger. Das bedeutet nicht nur, dass Jobsuchende via Twitter, Linkedin oder Facebook nach entsprechenden Angeboten suchen, sondern die sozialen Netzwerke bieten auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Bewerber können via Social Media und Karriere- oder Firmen-Fanseiten nicht nur erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen, sondern sich auch selbst im Netz profilieren, indem sie beispielsweise einen Blog mit fachlich relevanten Inhalten – oder auch einen Bewerberblog – betreiben.

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