Auch im B2B Bereich: Umfrage zur Frauenquote: Führungsaufgaben sollen besser verteilt sein

56 Prozent der deutschen Beschäftigten und damit eine deutliche Mehrheit halten einer Umfrage zufolge eine Frauenquote für sinnvoll, um für ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness in den deutschen Chefetagen zu sorgen.
56 Prozent der deutschen Beschäftigten und damit eine deutliche Mehrheit halten einer Umfrage zufolge eine Frauenquote für sinnvoll, um für ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness in den deutschen Chefetagen zu sorgen.

Die meisten deutschen Arbeitnehmer wollen mehr Gleichgewicht in den Chefetagen.

Das Thema Frauenquote wurde und wird in den deutschen Medien heiß diskutiert. Aber was meinen die Beschäftigten in den deutschen Betrieben dazu: Sollten mehr Frauen Führungsaufgaben übernehmen? Dieser Frage widmete sich das Randstad Arbeitsbarometer, interviewt wurden Mitarbeiter aus verschiedenen Branchen. Das Ergebnis: Eine deutliche Mehrheit (56 Prozent) der befragten Arbeitnehmer erachtet eine gesetzliche Regelung – de facto also eine Frauenquote – für erstrebenswert, damit es ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness zwischen Frauen und Männern in den deutschen Führungsetagen gibt. Für Petra Timm, Director Communications bei Randstad ( http://www.randstad.de/ ), ein klares Signal, dass die Befragten in Sachen Karriere offensichtlich nicht glauben, nur auf Wissen und Motivation vertrauen zu können. Verstärkt wird diese Einschätzung noch dadurch, dass 78 Prozent der Interviewten mit „Ja“ auf die Frage antworteten, ob es für Frauen schwieriger sei, auf eine leitende Position befördert zu werden.

Petra Timm interpretiert die Studie als Stimmungsbild – Arbeitgeber sollten sie als Denkanstoß nehmen, um das Potenzial der weiblichen Beschäftigten für Führungsaufgaben optimaler zu nutzen. Immerhin vertreten 40 Prozent der Arbeitnehmer der Studie gemäß sogar die Ansicht, dass Frauen im Prinzip besser für Führungsaufgaben geeignet seien als Männer.

Führungsaufgaben für Frauen: Politik hat Entscheidung zur Frauenquote vertagt

Die Politik hat die Entscheidung in Sachen Frauenquote zumindest bis auf die Zeit nach der kommenden Bundestagswahl im September 2013 vertagt. Eine gesetzlich festgelegte Frauenquote für Aufsichtsräte in Deutschland wird es bis dahin jedenfalls nicht geben. Mit den Stimmen der Abgeordneten aus der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat der Bundestag im April 2013 einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Bundesrats, der eine solche Quote für börsennotierte Unternehmen nach und nach einführen wollte, mehrheitlich abgelehnt.

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Wenn die Arbeit im B2B Bereich einfacher werden soll

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Im Business to Business Bereich ist Joli ein wertvoller Alleskönner. Mit der Cloud-Software kann Joli nicht nur die Arbeitszeiterfassung der einzelnen Mitarbeiter regeln, sondern mit Cloud ist auch die Projektverwaltung, Kundenverwaltung und Mitarbeiterverwaltung möglich.

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Was bedeutet eigentlich B2B?

B2B ist eine in der Wirtschaft übliche Abkürzung, die Geschäftsbeziehungen zwischen Firmen beschreibt.

Die Buchstaben-Zahlen-Kombination kommt aus dem Englischen und steht für „Business to Business“. Übersetzt heißt das soviel wie „von Geschäft zu Geschäft“, im Gegensatz „von Geschäft zu Endverbraucher“, im Englischen „Business to Consumer“.

Beteiligt sind stets zwei oder mehr Firmen, wenn es in der Geschäftswelt um eine solche Beziehung geht. Diese Beziehungen können verschieden ausfallen, daher nachfolgend einige Beispiele.

Zulieferer und Großmärkte

Selten wird alles, was für die Produktion von einem technischen Gerät benötigt wird, tatsächlich von einer einzigen Firma in einer einzigen Produktionsanlage hergestellt. Das betrifft alle Bereiche des zeitgenössischen Lebens, von Computern über Textilien bis hin zu Kosmetika und Lebensmitteln. So werden beispielsweise Naturfasern in aller Welt von kleineren Unternehmen oder einzelnen Bauern angebaut und an mittelgroße Firmen geliefert, die die Rohmaterialien weiterverarbeiten, reinigen, zu Fäden verspinnen (oder verspinnen lassen). Diese werden dann von einem weiteren Unternehmen eingefärbt, an eine Weberei gegeben und dort zu Stoffen verarbeitet. Diese landen in einer Schneiderei, wo sie zu Textilien verarbeitet werden. Allein auf diesem Weg sind mehrere B2B Beziehungen vorhanden. Es gibt also eine ganze Menge Business to Business Beziehungen, wenn man sich um Maschinen, Farben und Fäden, Nadeln et cetera in diesem Produktionsablauf Gedanken macht. Die einzige Business to Customer Beziehung entsteht, wenn das fertige Hemd im Laden an seinen Besitzer gebracht wird. Großmärkte und Zulieferer sind meist ausschließlich an geschäftlichen Kontakten beteiligt, die den Endverbraucher nicht erreichen. Wenn der Kneipenwirt von nebenan seine Bierfässer in der Brauerei bestellt, ist auch er kein Endkunde (steht zumindest zu hoffen), sondern ein Geschäftskunde – denn er wird das Bier ausschenken und damit weiterverkaufen.

Eine ganz eigene Geschäftswelt

Außer in Form von nötigen Preiserhöhungen oder (seltener) produktionsbedingten Preissenkungen bekommen Endkunden von diesen Beziehungen nicht viel mit. Dennoch sind sie wichtig, und dementsprechend gibt es genügend Wirtschaftswissenschaftler, die sich damit auseinandersetzen. Marketing spielt eine Rolle, und in dieser Disziplin werden die verschiedenen Geschäftsmodelle beschrieben und analysiert.

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