Was ist der Forex-Handel?

Treffen in der Wirtschaft Angebot und Nachfrage aufeinander, kommt es an einem irgendeinem Punkt zu einem Handelsgeschäft. Das kann sowohl im Inland als auch im Ausland geschehen, wobei hier weltweit vergleichsweise geringe Handelsbeschränkungen für normale Güter bestehen. Was aber passiert, wenn sich zwei Handelspartner aus unterschiedlichen Währungszonen über ein Geschäft einig werden?

Der Forex-Markt schlägt das weltweit größte Handelsvolumen um

Kommen zwei Parteien aus unterschiedlichen Währungszonen überein und einigen sich auf ein Handelsgeschäft, kommt der Forex-Markt ins Spiel. Forex, das steh für „Foreign Exchange“ und ist auch als Devisenmarkt bekannt. Möchte nun im B2B-Bereich ein europäischer Unternehmer etwas in den USA kaufen, benötigt er hierfür entsprechend US-Dollar, um die Rechnung bezahlen zu können. Hierzu fragt er eine bestimmte Menge US-Dollar am Devisenmarkt an und bekommt dafür ein Angebot in Euro zum Tausch. Das Devisengeschäft findet statt und der Unternehmer kann seine Ware in US-Dollar bezahlen.

Der Forex-Markt ist jedoch auch für Trader sehr interessant. Sie können ohne das Interesse an Devisen auf verschiedene Währungspärchen wetten, deren Verhältnis steigt oder sinkt. Maßgeblich ist dabei der Kurs der Währung, die sich immer an einem Referenzkurs orientieren muss. Steht der Euro-Dollar-Kurs bei 1,20 Euro, bedeutet dass nichts anderes als das Sie 1 Euro gegen 1,20 US-Dollar tauschen können.

Mit Strategien handeln

Neben den Markteinflüssen durch die Informationslage gibt es bestimmte technische Faktoren. CMC Markets hält hier die Erklärung zu vielen verschiedenen Handelsstrategien auf seinem Informationsportal vor und ermöglicht so jedem den Einstieg in das Thema. Sowohl für Anfänger sind hier Strategien erläutert, also auch für erfahrene Trader im Forex-Markt.

Das technische Trading ist vor allem eine langfristige Strategie, bei der bestimmte periodische Abläufe getradet werden. Widerstandzonen und Wendepunkte können mit Hilfe von historischen Daten ermitteln werden. Die Wette besteht in dem Moment des Tradings dann darin, dass sich diese Periodizität wiederholt und man daran entsprechend partizipieren kann. Für die Absicherung bei Nichteintreten lassen sich sogenannte Stopp-Loss-Kurse und Take-Profit-Punkte festlegen. Damit sind bestimmte Kursmarken gemeint, bei deren Erreichen der Kontrakt wieder verkauft wird. So lässt sich der Verlust mit dem Stopp-Loss begrenzen. Gleichzeitig lässt sich aber auch mit einem Take-Profit-Level eine Zone beziehungsweise ein Punkt definieren, bei dessen Erreichen der Kontrakt verkauft wird. Mit Hilfe dieser Einstellmöglichkeiten lässt sich der Verlust und Gewinn von vorne herein auf ein maximales Ausmaß begrenzen.

Handel mit großen Hebeln erhöht die Gewinnchancen

Auf der Handelsplattform CMC Markets finden Sie reichhaltiges Informationsangebot zum Forex-Markt. Während das Business-to-Business-Geschäft Ware gegen Geld tauscht, handelt es sich beim Forex-Handel um das Wetten auf eine Kursentwicklung. Der monetäre Einsatz um hier größere Gewinne zu realisieren ist jedoch enorm hoch. Aus diesem Grund wird im Forex-Trading mit gehebelten Einsätzen gearbeitet. Der Hebel liegt hier bei vielen Anbietern zwischen 1:100 und 1:400. Diese Zahlen bedeuten, dass Sie für einen eingesetzten Euro jeweils 100-400 Euro Marktvolumen bewegen.

Zusätzlich spielt die Margin eine große Rolle. Diese beschreibt den Sicherheits-Einbehalt der Trading-Plattform. Sie beträgt oft nur wenige Prozent des Einsatzes, so dass mit kleinem Einsatz sehr große Handelsvolumina am Markt bewegt werden können. Damit steigen die Gewinnchancen enorm. Steigt das Kursverhältnis in die Richtung, in die auf die Entwicklung gewettet wurde, wird der Zugewinn am Markt durch die Hebel entsprechend potenziert.

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