Welcher Bodenbelag für das Büro?

Wenn Sie mit Ihrer Firma in ein neues Büro ziehen, gibt es viele Entscheidungskriterien. Einerseits kommt es natürlich auf das Budget an, das für den Kauf oder für die monatliche Miete zur Verfügung steht. Dann ist die Lage besonders relevant. Viele müssen einen Kompromiss schließen zwischen einer ausgezeichneten Location mitten in der City, die für Kunden gut erreichbar ist und preiswerteren Standorten am Rande der Stadt. Außerdem geht es um die Ausstattung. Manche Unternehmer möchten in ein fertiges Büro ziehen, wo man nur mehr Computer aufstellen muss und losstarten kann. Andere wiederum möchten mit einem Innenarchitekten die Arbeitsräume bis in das kleinste Detail planen. Ein weiteres Kriterium ist, ob man in ein fertiges Objekt zieht oder bei der Gestaltung ein Mitspracherecht haben möchte. Zieht man mit der Firma in ein bestehendes Objekt, gibt es zum Beispiel kaum Entscheidungsmöglichkeiten, was den Bodenbelag betrifft. Dieser ist jedoch mit anderen Punkten ausschlaggebend, ob man sich langfristig in einem Büro wohlfühlt.

Der PVC Belag

In vielen Büroräumen wird standardmäßig PVC Boden verlegt. Dieser Belag wird einfach auf die Raumgröße zurechtgeschnitten und auf den Untergrund aufgeklebt. Hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Schnell zu verlegen
  • Schalldämmend
  • Wasserabweisend
  • Schalldämmend
  • Verursacht kaum Lärm beim Gehen – ein wichtiger Punkt in einem Großraumbüro!
  • Günstig

Allerdings wirkt ein PVC Belag relativ unpersönlich. Diesen plastikartigen Bodenbelag mag nicht jeder Firmenchef. Außerdem ist bei frisch verlegten PVC Belägen anfangs ein künstlicher Geruch zu bemerken. Eines ist klar: PVC ist sicher nicht der natürlichste Bodenbelag. Immerhin besteht das Material zu einem großen Teil aus chemischen Substanzen, die zum Teil auch für den eigenartigen Geruch verantwortlich sind. Fängt ein PVC Boden an zu brennen, kann es zum Ausstoß giftiger Gase kommen. Auf der anderen Seite ist PVC ganz einfach zu reinigen. Dafür kommen Staubsauger, Nassreiniger und Besen zum Einsatz.

Teppichboden – der klassische Belag

Wer ein Büro mit einem gepflegten Teppich betritt, fühlt sich meistens sofort wohl. Dieser Belag wirkt warm und strahlt gemütliche Atmosphäre aus. Allerdings sollte man sich für Büros für besonders pflegeleichte Modelle entscheiden. Für die Farbwahl bieten sich dunkle, gesetzte Töne wie sattes Blau oder sanftes Grau an. Schließlich wird der Teppich in einem Büro deutlich mehr beansprucht als in einem privaten Haushalt. In fast keinem Büro ist es üblich, sich die Straßenschuhe auszuziehen. Daher wird auf dem Bodenbelag mehr Schmutz verteilt. Ein Teppich verfügt über ausgezeichnete Dämmeigenschaften und ist relativ einfach zu verlegen, wenn man über das richtige Werkzeug verfügt. Bedenken sollte man allerdings, dass Bürostühle auf Teppich nicht so leicht rollen wie auf anderen Belägen. Dazu kommt noch die im Vergleich komplizierte Reinigung. Über einen Teppich kann man nicht einfach wischen, es ist zumindest ein leistungsstarker Staubsauger notwendig. Für die gründliche Reinigung ist ein professionelles Unternehmen wie die Teppichreinigung Berlin zu empfehlen. Die Experten verfügen über die richtigen Reinigungsmittel für jeden Fleck. Allerdings muss man als Unternehmer in die gründliche Reinigung des Teppichbodens investieren. Die Arbeiten können in der Regel nicht während der regulären Arbeitszeiten erfolgen, noch dazu benötigt der Teppich nach der Nassreinigung einige Zeit zum Auftrocknen.

Parkett und Laminat

Ein echter Holzboden wirkt besonders gediegen und gepflegt. Das Naturmaterial begeistert mit einer ganz speziellen Atmosphäre und hält lange. Allerdings sollte man bedenken, dass echtes Holz empfindlich ist. Stöckelschuhe und Bürostühle können dem Belag schwer zusetzen. Außerdem ist Parkett einer der teuersten Beläge überhaupt. Als Alternative bietet sich Laminat an. Das sind im Grunde günstige Spanplatten, die mit einer Dekoschicht überzogen werden. Dadurch ergeben sich tausende Gestaltungsmöglichkeiten. Laminat ist in vielen Schattierungen und Maserungen erhältlich. Der Belag ist leicht zu verlegen, wenn man sich für ein modernes System entscheidet, bei dem die Paneele einfach zusammengesteckt werden. Bei der Reinigung gilt Laminat als pflegeleicht, einzig zu viel Wasser verträgt der Belag nicht. Durch die Fugen kann nämlich Flüssigkeit eindringen und im Unterboden Schäden verursachen. Wer sich für Laminat als Boden für das Büro entscheidet, sollte auch für einen entsprechenden Schallschutz sorgen. Laminat dämpft den Schall nämlich nur marginal, jeder Tritt ist laut und deutlich zu hören. Gerade in Büros, wo man viel geht, um wichtige Unterlagen zu holen oder den Drucker und Kopierer zu bedienten, kann Laminat zur Nervenprobe werden. Ein unter dem Boden verlegter Trittschutz verschafft Abhilfe und sorgt für positives Büroklima in allen Belangen.

Fazit

Jeder Bodenbelag hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man bei der Gestaltung des Büros Mitsprachrecht hat, steht man vor der Wahl eines besonders pflegeleichten PVC Bodens, eines Teppichs mit guter Wärme- und Schalldämmung oder einem Laminat. Dieser punktet mit natürlichem Aussehen und zahlreichen Mustern und Farben. Ein Parkett ist die teuerste Variante, allerdings holt man sich mit diesem Belag ein Stück Natur in das Büro. Welcher Belag in Frage kommt, hängt vom Budget und der Verwendung ab. In Kleinbüros kann man ruhig zu einem heikleren Boden greifen wenn der Preis passt.

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