Warum der Arbeitsplatz ergonomisch gut gestaltet werden sollte

Der größte jemals vermessen Mann braucht 272 cm „ans Maßband“; die größte Frau 254 cm. Hingegen die kleinsten Mann und Frau im Guinness Buch der Rekorde wurden gerade einmal knapp 60 cm groß. Was hat das zu bedeuten? Es gibt große und kleine Leute, die aber allesamt an einem Arbeitsplatz arbeiten können müssen. Während die kleinsten Menschen nichts sehen würden, bekämen die größten Menschen keine Luft und Haltungsschäden.

Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung ermöglicht Individualisierung

Unsere eigene Körperhaltung hat maßgeblichen Einfluss auf unsere Konzentration und damit das Arbeitsergebnis. Wer „wie ein Schluck Wasser“ auf dem Stuhl sitzt und in der falschen Höhe arbeitet, ist Untersuchungen nach weniger produktiv. Die gerade Sitzhaltung ermöglicht es uns die größtmögliche Luftmenge aufzunehmen und damit unseren Körper und seine Zellen am besten mit Sauerstoff zu versorgen. Ebenfalls begünstigt wird unsere Haltung von der optimalen Entfernung der Geräte wie beispielsweise der Tastatur und des Monitors.

Abhängig von unserer Körpergröße ergibt sich eine optimale Sitzposition auf dem Schreibtischstuhl. Diese wiederrum bedingt die Höhe der Tischplatte unseres Schreibtisches. Erst durch das Zusammenspiel von Stuhl, Tisch und unserer ergonomischen Körperhaltung, kann das bestmögliche Ergebnis erreicht werden. Ein erfahrener Spezialist in diesem Bereich setzt hier aufgrund der Individualität der Menschen auf höhenverstellbare Schreibtische. So kann mit einem standardisierten, aber höhenverstellbarem Schreibtisch jederzeit auf die Anforderung der Größe des Mitarbeiters eingegangen werden.

Die richtige, ergonomische Haltung verbessert das Arbeitsergebnis

Viele der heutigen Krankheiten im Bereich der Wirbelsäule stehen vermutlich mit einer fehlerhaften Haltung unseres Körpers in Verbindung. Bandscheibenvorfälle, eingeklemmte Nerven und muskuläre Fehlstellungen werden immer wieder von den Hausärzten als Ursache für Schmerzen festgestellt. Eine fehlerhafte Haltung über einen längeren Zeitraum begünstigt solche Haltungsschäden.

Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze vermeiden genau solche Vorfälle. Für den Arbeitgeber entfallen mit dem Engagement in dem Bereich die entsprechenden Krankheitstage und damit der Ausfall der Arbeitskraft. Doch neben der Vermeidung von Krankheiten sowohl für den Arbeitgeber als natürlich auch für den Mitarbeiter wird mit der ergonomisch optimalen Haltung zusätzlich noch ein Produktivitäts-Vorteil geschaffen. Die Haltung ermöglicht einerseits die bestmögliche Sauerstoffversorgung des Gehirns. Andererseits sorgt die Haltung aber auch für eine gute Haltung des Körpers, die beispielsweise das Ermüden von Armen oder Beinen in der Haltung vermeidet. Damit kann der Mitarbeiter weitaus länger produktiv arbeiten ohne Beschwerden zu verspüren.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.