Jobs und Arbeit outsourcen – Was bedeutet das?

b2b-outsourcenIn den letzten Jahren hat die Geschwindigkeit auf vielen Märkten rasant zugenommen, in vielen Fällen vervielfachen Unternehmen den Umsatz binnen Jahresfrist und verändern die Geschäftsmodelle laufend. In diesem Zusammenhang ist – ausgehend vom Begriff der atmenden Fabrik – eine vollkommen neue Betrachtung der Arbeitswelt entstanden: Warum soll ein Unternehmen immer an einem Ort konzentriert sein und mit den klassischen Fesseln des historisch geprägten Arbeitsrechts arbeiten.

Wenn es doch durch Outsorcing möglich ist jederzeit Aufträge zu vergeben und in Rekordzeit bearbeitet zu bekommen. Videokonferenzen und neue Tools des Zusammenarbeitens ermöglichen es beispielsweise anstatt eines Sekretariats eine virtuelle Assistenz zu beschäftigen. Damit sind die folgenden Merkmale verbunden:

Auftragsvergabe statt Vorstellungsgespräch

Wenn Sie Bürotätigkeiten außerhalb des Hauses vergeben, dann wenden Sie sich an Selbständige (in Englisch Freelancer genannt), die bestimmte Tätigkeiten im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages ausführen und Ihnen dafür jede einzelne Position in Rechnung stellen. Anstatt eines Arbeitnehmers, der ganz unabhängig von der Kapazitätsauslastung sein Geld bekommt, erhält der Freiberufler Geld für die erbrachte Arbeitsleistung. Deshalb gibt es auch kein aufwendiges Vorstellungsgespräch, der Freelancer schickt dem Auftraggeber ein Angebot mit vielleicht einer zusätzlichen Präsentation und einem Qualitätssiegel oder Qualitäts-Zertifikat.

Der Auftragnehmer bestimmt aber auch selbständig – bei vorgegebenem Liefertermin – wann er die entsprechenden Aufgaben ausführt und ist für mehrere Auftragnehmer tätig.

Hohe Flexibilität und sofortige Skalierbarkeit

Trotz einer sehr starken Marktstellung und auch erheblichen unternehmerischen Ressourcen sind die klassischen Großunternehmen, die beispielsweise im DAX30 -Index oder den großen Börsenindices notiert sind, bei vielen Innovationen spät dran oder verpassen gar den Einstieg in neue Geschäftsmodelle ganz. Dies liegt daran, dass die gesamte Unternehmensorganisation statisch und unflexibel ist. Als wenn die Zukunft nicht neu geschrieben werden würde, sondern die bewährten Arbeitsmethoden auch noch die nächsten 100 Jahre erfolgreich wären.

Start-Ups sind das Gegenteil dazu: Das Outsorcing umfasst dabei viele Bereiche wie die virtuelle Assistenz, oftmals auch die Anmietung von Büroräumen. Diese werden in einem Umfeld eines Coworking Spaces angemietet, wobei eine monatliche Kündigung selbstverständlich ist. Damit werden die Unternehmen zu kleinen Schnellbooten, die jederzeit neu Kurs setzen und auch die Kapazitäten verändern können.

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