Die Maschinenbaubranche im Wandel

b2b-MaschinenbauDas Stuttgarter Wirtschaftsmagazin Szenario 7, das sich immer wieder auch mit B2B-Themen beschäftigt, hat sich jüngst in einem Artikel der Maschinen- und Anlagenbau-Branche gewidmet.

In der Analyse, wie es um die zweitwichtigste Branche hinter dem Automobilbau steht, hat der Verfasser des Textes auch aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung einfließen lassen. Hier haben wir für Sie eine kleine Zusammenfassung zusammengestellt.

Großes Umsatzvolumen

In dem Artikel wird zunächst hervorgehoben, dass die deutschen Unternehmen, die im Maschinenbau tätig sind, auf eine jahrelange Erfolgsgeschichte zurückblicken können. Wie es heißt, habe 2014 das Umsatzvolumen bei 212 Milliarden Euro gelegen.

Ein sehr großer Anteil der Produkte aus dem Maschinen- und Anlagenbau geht regelmäßig in den Export. Trotz vieler guter Jahre gilt es für die in dieser Branche tätigen Player aus Deutschland allerdings künftig einige Schwierigkeiten zu meistern. So gilt es den Innovationsvorsprung weiter aufrecht zu erhalten, um die Konkurrenz aus anderen Ländern auf Distanz zu halten. Deutsche Maschinenbau-Unternehmen sehen sich zunehmend einem internationalen Wettbewerb ausgesetzt und stehen unter einem nicht geringen Druck, mit dem weltweiten Preisniveau mitzuhalten.

Vor allem die hohen Lohnkosten in Deutschland machen es den hiesigen Firmen nicht leicht, um mit Konkurrenten, in denen deutlich billiger produziert wird, mitzuhalten. Vor allem viele chinesische Anbieter sind in jüngster mit qualitativ hochwertigen Produkten auf den Markt vorgestoßen und haben sich größere Marktanteile sichern können. Ein Beispiel ist hier der Werkzeugmaschinenmarkt.

Moderne Software-Lösungen werden von Kunden verlangt

Wie weiter in dem Szenario-7-Artikel festgestellt wird, unterliegt die Branche einem Wandel. Viele Kunden geben sich schon länger nicht mehr damit zufrieden, dass Maschinen ausgeliefert und installiert werden. Sie verlangen produktbegleitende Dienstleistungen. So müssen die Maschinen inzwischen internetfähig sein, so dass eine Wartung oder ein Software-Update online möglich ist. Immer mehr auf dem Vormarsch sind auch Apps, mit denen die Maschinen von mobilen Geräten aus überwacht oder gesteuert werden können.

Im Zusammenhang mit dem Thema Industrie 4.0 erwarten Kunden neben einer perfekten Automation auch eine optimale Vernetzung ihrer Maschinen, die ihnen in jeder Situation die besten Ertragsergebnisse garantiert. Inzwischen gibt es bei den deutschen Firmen schon wichtige Entwicklungen in diese Richtung, so dass sich der Autor des Artikels sicher ist, dass „Made in Germany“ im Bereich des Maschinenbaus auch in der Zukunft weltweit führend sein wird.

Bild von ME-Arbeitgeber via flickr.com

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