Frage von Dominator: Warum wird nicht einfach so die Arbeitslosigkeit ausgeräumt, wenn es so ein fach ist?
Grundgedanken und Funktion (Kurzversion)
Um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und Löhne zu steigern, muß man bei der Arbeit Angebot und Nachfrage ausgleichen. Man muß also dafür sorgen, daß die Arbeitgeber möglichst so viele Arbeitsplätze besetzen müssen, wie Arbeitskräfte vorhanden sind. Wie erreicht man das?

1. Die zusätzlichen Mitarbeiter müssen für alle Unternehmen existentiell wichtig sein.
2. Was ist die Existenzgrundlage von Unternehmen? Ein möglichst hoher Umsatz/Marktanteil, um im Wettbewerb zu überleben.
3. Wie erzielt man einen möglichst hohen Umsatz/Marktanteil? Vor allem durch möglichst niedrige Verkaufspreise.
4. Wie kann der Gesetzgeber Einfluss auf die Verkaufspreise nehmen? Durch den Satz der Umsatzsteuer.
5. Wie kann der Gesetzgeber also Einfluss auf die Zahl der Beschäftigten nehmen? Indem er den Satz der Umsatzsteuer mit der Beschäftigungsintensität (= Verhältnis von Mitarbeiterzahl zum Umsatz) der einzelnen Unternehmen verknüpft (siehe unten unter “Definition”).

An dieser Stelle wirkt also ein weiteres marktwirtschaftliches Prinzip (aufgrund dessen übrigens der Sozialismus/Kommunismus nie funktionieren kann): Jeder (Unternehmer und Arbeitnehmer) sucht seinen persönlichen Vorteil. Dies liegt nicht nur in der menschlichen Natur – es ist auch der Motor jedes funktionierenden Wirtschaftssystems. Ohne Motivation geht nichts.

Im Bandbreitenmodell sind die Unternehmer motiviert, weil sie eine enorm steigende Kaufkraft in bare Münze umsetzen können – steuerfrei. Und die Arbeitnehmer sind motiviert, weil sie in einer entspannteren Arbeitswelt sehr viel mehr Nettogehalt verdienen können.
Definition des Bandbreitenmodells

Die Höhe des auf den Verkaufspreis aufzuschlagenden Umsatzsteuersatzes hängt ab vom Verhältnis der Inlandsarbeitnehmer zum Inlandsumsatz des verkaufenden Unternehmens.

Dabei werden sämtliche privatwirtschaftlichen Arbeitsplätze finanziell belohnt. Je nachdem, wie viele Inlandsmitarbeiter im Verhältnis zum Inlandsumsatz ein Unternehmen beschäftigt, erhält es „Arbeitsplatzprämien“. Diese Prämien werden nicht ausbezahlt, sondern mit einer sehr hohen Umsatzsteuer verrechnet, wodurch der tatsächliche Satz der Umsatzsteuer auf einen niedrigen Wert sinken kann. Die Arbeitsplatzprämien kosten den Staat daher keinen Cent.

Die Arbeitsplatz-Vernichtende Gesetzmäßigkeit wird also umgedreht, die besagt: Je weniger Mitarbeiter (im Verhältnis zum Umsatz) bezahlt werden, desto niedriger können die Verkaufspreise sein. Stattdessen lautet die Regel des Bandbreitenmodells (bis zu einer vordefinierten Grenze):

Je mehr Inlands-Mitarbeiter (im Verhältnis zum Inlands-Umsatz) bezahlt werden, desto niedriger können die Inlands-Verkaufspreise sein.

Beispiel

Angenommen, die Bandbreite der Umsatzsteuer einer Branche liegt bei 35 – 200%. Die Staffel in diesem Beispiel:

* Wer weniger als 6 “Mitarbeiter pro Umsatzmillion” beschäftigt, muß den Höchstsatz von 200% Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen.
* Wer mindestens 6 “Mitarbeiter pro Umsatzmillion” beschäftigt, darf seine Produkte mit 180%
Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).
* Wer mindestens 7 “Mitarbeiter pro Umsatzmillion” beschäftigt, darf seine Produkte mit 150%
Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).
* Wer mindestens 8 “Mitarbeiter pro Umsatzmillion” beschäftigt, darf seine Produkte mit dem Mindestsatz von 35 % Umsatzsteuer anbieten.

Aus dem “Verhältnis von Mitarbeiterzahl und Umsatz” (blaue Linie) ergibt sich folgende Umsatzsteuer (rote Linie):

bbm

Wer in dieser Branche weniger als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, muß eine so hohe Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen, daß seine Kunden zur Konkurrenz wechseln, die weitaus billiger ist, weil diese
mehr als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt.

Konsequenzen

Heute gilt die Faustregel: Je weniger Menschen ein Unternehmen beschäftigt, desto billiger kann es seine Produkte anbieten. Das Bandbreitenmodell dreht es um: Je mehr Menschen (im Verhältnis zum Umsatz) ein Unternehmen beschäftigt, desto niedriger sind seine Preise

Unternehmen werden daher Menschen auf die Gehaltslisten setzen, die sie eigentlich überhaupt nicht benötigen – um sie von der Umsatzsteuer abzusetzen und dadurch ihre Produkte möglichst preisgünstig verkaufen zu können.

Dabei müssen sie ihnen bei niedrigen Arbeitszeiten hohe Gehälter zahlen (siehe hier, Punkt 3).

Produkte von Unternehmen, die zu wenige Mitarbeiter (im Verhältnis zum Umsatz) bezahlen, sind aufgrund hoher Mehrwertsteuersätze nahezu unverkäuflich. Kurz gesagt: Wer in einem Land Waren verkaufen will, muß im gleichen Land entsprechend viele gut bezahlte Arbeitsplätze bieten. Umsätze und Beschäftigung werden regional verknüpft.

Es ist ein faires Geschäft zwischen Konsumenten und Unternehmen. Und der Arbeitsmarkt wird v

Beste Antwort:

Answer by Tante Gerti
Wer den Standort Deutschland nicht gefährden will, der muss wohl alle Jobs in 1 Euro-Jobs umwandeln.
Nur so ist wohl das Lohngefälle wirksam zu beseitigen und Löhne wie in Rumänien oder Bangla Desh könnten vielleicht die Arbeitslosigkeit beseitigen nicht aber die Staatsfinanzen regulieren….?
Dieses Ziel jedenfalls verfolgt offensichtlich die FDP mit ihrem Slogan: Leistung soll sich wieder lohnen. Leistung ist hier allerdings die Leistung des Kapitals gefragt – nicht die Leistung der arbeitenden Massen.

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Frage von O Caçador de Palavras: Wie kann ich es auf Deutsch sagen, wenn eine Tätigkeit ist beendet?
Ich bin Brasilianer.
Sagen Sie mir woher Sie sind.

Sind meine Sätze unten richtig und Synonymen?
Welche ist formaler und welche ist ungangssprachlich?
Wenn möglich, erklären Sie auf Englicsh, bitte.

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1. The business meeting is over.
1a Die Geschäftsbesprechung ist vorbei
1b Die Geschäftsbesprechung ist aus
1c Die Geschäftsbesprechung ist fertig
1d Die Geschäftsbesprechung ist vorüber
1e Die Geschäftsbesprechung ist beendet
1f Die Geschäftsbesprechung ist zu Ende.
1g Die Geschäftsbesprechung ist zu Ende gegangen

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2. The French class is over.
2a Der Französisch Unterricht ist vorbei
2b Der Französisch Unterricht ist aus.
2c Der Französisch Unterricht ist fertig.
2d Der Französisch Unterricht ist vorüber
2e Der Französisch Unterricht ist beendet
2f Der Französisch Unterricht ist zu Ende.
2g Der Französisch Unterricht ist zu Ende gegangen.

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3. The party is over.
3a Die Party ist vorbei
3b Die Party ist aus.
3c Die Party ist fertig.
3d Die Party ist vorüber
3e Die Party ist beendet
3f Die Party ist zu Ende
3g Die Party ist zu Ende gegangen

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4. The soccer match is over.
4a Das Fussballspiel ist vorbei.
4b Das Fussballspiel ist aus.
4c Das Fussballspiel ist fertig.
4d Das Fussballspiel ist vorüber
4e Das Fussballspiel ist beendet
4f Das Fussballspiel ist zu Ende
4g Das Fussballspiel ist zu Ende gegangen
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Beste Antwort:

Answer by leo154
meine einschätzung (buchstabenfolge ist meine rangfolge)
1 e, f
2 f, e, a
3 f, a, b
4 b, f, e
mir scheint, “f” paßt für alle zwecke, wird im allgemeinen umgangssprachlich verwendet, “e” ist eher förmlich, offiziell.
ich bin berliner, habe gute deutsch-vorbilder gehabt und habe in der grundschule unterrichtet.

Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!


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Frage von lillicat1980: Welches wäre die beste Unternehmensform, wenn sich ….?
3 Menschen zusammen ein Dienstleistungsunternehmen aufbauen würden?
2 Kollegen von mir und deren Bekannte haben das nämlich vor. Und davon sind nicht alle in der Lage 25.000€ beizusteuern um eine GmbH zu gründen. Was wäre denn sonst noch da, wenn alle 3 zu gleichen Teilen haften sollen und auch die “Spitze” im gleichen Umfang entscheidungsbefugt ist?!

Beste Antwort:

Answer by Max L
gmbh.
alles anders ist zu riskannt

Bundeskabinett beschließt Reform des GmbH-Rechts

Das Bundeskabinett hat am 23.5.2007 den Gesetzentwurf zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) verabschiedet. Kernpunkt der Reform ist die Erleichterung und Beschleunigung von GmbH-Gründungen. So soll das Mindeststammkapital einer GmbH von bisher 25.000 auf 10.000 Euro herabgesetzt und in bestimmten Fällen sogar ganz auf ein bestimmtes Mindeststammkapital verzichtet werden. Außerdem sollen GmbH-Gründungen mit einer Mustersatzung nicht mehr beurkundungspflichtig sein.

Die Kernpunkte des Gesetzentwurfs im Überblick:

Neuregelung des Mindeststammkapitals: Das Mindeststammkapital einer GmbH soll auf 10.000 Euro herabgesetzt werden. Außerdem soll es eine Einstiegsvariante der GmbH geben, die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (§ 5a). Hierbei handelt es nicht um eine neue Rechtsform, sondern um eine GmbH, die ohne bestimmtes Mindeststammkapital gegründet werden kann. Diese GmbH soll ihre Gewinne allerdings nicht voll ausschütten dürfen, sondern das Mindeststammkapital der normalen GmbH nach und nach ansparen.

Erleichterte Übertragung von Geschäftsanteilen: Geschäftsanteile sollen künftig leichter aufgeteilt, zusammengelegt und einzeln oder zu mehreren an einen Dritten übertragen werden können. Außerdem müssen Geschäftsanteile künftig nicht mehr durch 50 teilbar sein, sondern nur noch auf einen Betrag von mindestens einem Euro lauten. Des Weiteren sieht der Gesetzentwurf vor, dass Gesellschafter ihre Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft künftig auch mit einer „verdeckten Sacheinlage“ erfüllen können, wenn sie nachweisen, dass der Wert der verdeckten Sacheinlage den Betrag der geschuldeten Bareinlage erreicht.

Einführung eines Mustergesellschaftsvertrags: Für unkomplizierte Standardgründungen wird ein Mustergesellschaftsvertrag als Anlage zum GmbHG zur Verfügung gestellt. Wird dieses Muster verwendet, ist keine notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags, sondern nur eine öffentliche Beglaubigung der Unterschriften erforderlich. Außerdem wird ein Muster für die Handelsregisteranmeldung zur Verfügung gestellt.

Beschleunigung der Registereintragung: Die Eintragung einer GmbH in das Handelsregister soll künftig schon erfolgen können, bevor etwaig erforderliche staatliche Genehmigungen für den geplanten Gewerbebetrieb vorliegen. Das betrifft Handwerks- und Restaurantbetriebe oder Bauträger, die eine gewerberechtliche Erlaubnis brauchen.

Verlegung des Verwaltungssitzes ins Ausland: Durch die Streichung des § 4a Abs.2 GmbHG soll es auch deutschen Gesellschaften ermöglicht werden, einen Verwaltungssitz zu wählen, der nicht notwendig mit dem Satzungssitz übereinstimmt und somit auch im Ausland liegen kann.

Effektivere Missbrauchsbekämpfung: Die bisherigen Ausschlussgründe für Geschäftsführer sollen um Verurteilungen wegen Insolvenzverschleppung, falscher Angaben und unrichtiger Darstellung sowie Verurteilungen auf Grund allgemeiner Straftatbestände mit Unternehmensbezug erweitert werden. Das soll auch bei Verurteilungen wegen vergleichbarer Straftaten im Ausland gelten. Außerdem sollen Gläubiger einer GmbH unter erleichterten Voraussetzungen gegenüber den Gesellschaften eine öffentliche Zustellung bewirken können.

Bei Führungslosigkeit einer zahlungsunfähigen und überschuldeten GmbH soll künftig jeder Gesellschafter zur Stellung eines Insolvenzantrags verpflichtet sein, es sei denn, er hat vom Insolvenzgrund oder von der Führungslosigkeit keine Kenntnis. Des Weiteren sollen Geschäftsführer, die Beihilfe zur Ausplünderung der Gesellschaft durch die Gesellschafter leisten und dadurch die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft herbeiführen, stärker als bisher in die Pflicht genommen werden.

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Wenn E-Commerce dann richtig Vlog#1

On 4. März 2012, in ECommerce, by admin


Es geht um E-Commerce in meinem ersten Vlog. Wenn ihr euch für einen Onlineshop entscheidet, also im E-Commerce aktiv sein wollt, dann macht es richtig. Achtet auf Usability, gute Produkttexte, gute Produktbilder, richtet ein Crosselling ein und habt die OnPage Optimierung im Griff. Ich habe mich entschieden Vlogs zu machen, weil ich zu den großen Videos zu selten komme – mal gucken, ob es so besser klapt! ;-) Mehr Infos gibt´s auf www.sweedo.tv und auf http
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