Homeoffice – Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen

b2b-homeofficeIn den Niederlanden gibt es bereits einen Rechtanspruch auf Home Office. Doch hierzulande sträuben sich immer noch viele Firmen gegen die Arbeit von zuhause und lassen sich damit die großen Chancen für entgehen, die das Home Office bieten kann.

Home Office – von Firmen immer noch skeptisch betrachtet

Home Office ist weltweit ein Trend, der von immer mehr Unternehmen und Mitarbeitern gerne genutzt wird. Während in den Niederlanden bereits ein Drittel aller Beschäftigten im Home Office arbeitet, wird diese Art zu arbeiten hierzulande vor allem von den Firmen doch immer noch eher skeptisch betrachtet. Die fehlende Kontrolle der Mitarbeiter und die befürchteten aufwendigen technischen Lösungen werden oftmals als die größten Nachteile angesehen. Dabei bringt das Home Office auch für Firmen diverse Vorteile mit sich.

Die Vorteile für Unternehmen

Moderne Kommunikationsmedien bieten komfortable Lösungen für das Home Office. Die fehlende Kontrolle muss freilich durch Vertrauen ersetzt werden. Doch ist längst nachgewiesen, dass die Produktivität von Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ansteigt und die Krankheitsrate sinkt. Dazu führt das Arbeiten im Home Office auch zu einer Kostenersparnis für die Firma. Insbesondere im B2B Bereich können sich mehrere Heimarbeiter einen Arbeitsplatz teilen und so einen Teil der Arbeit im Büro verrichten. Die Bindung an die Kollegen bleibt so erhalten und der Arbeitnehmer bleibt im betrieblichen Geschehen integriert.

Für Mitarbeiter überwiegen die Vorteile

Arbeitnehmer sind vom Homeoffice weitaus mehr angetan, als dies derzeit noch in den Chefetagen der Fall ist. Die Vorteile für Heimarbeiter liegen klar auf der Hand. Eine freiere Zeiteinteilung, die bessere Vereinbarkeit von Job und Familie und die Zeit- und Kostenersparnis durch den Wegfall des täglichen Arbeitsweges sprechen für sich.

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Auch im B2B Bereich: Umfrage zur Frauenquote: Führungsaufgaben sollen besser verteilt sein

56 Prozent der deutschen Beschäftigten und damit eine deutliche Mehrheit halten einer Umfrage zufolge eine Frauenquote für sinnvoll, um für ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness in den deutschen Chefetagen zu sorgen.
56 Prozent der deutschen Beschäftigten und damit eine deutliche Mehrheit halten einer Umfrage zufolge eine Frauenquote für sinnvoll, um für ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness in den deutschen Chefetagen zu sorgen.

Die meisten deutschen Arbeitnehmer wollen mehr Gleichgewicht in den Chefetagen.

Das Thema Frauenquote wurde und wird in den deutschen Medien heiß diskutiert. Aber was meinen die Beschäftigten in den deutschen Betrieben dazu: Sollten mehr Frauen Führungsaufgaben übernehmen? Dieser Frage widmete sich das Randstad Arbeitsbarometer, interviewt wurden Mitarbeiter aus verschiedenen Branchen. Das Ergebnis: Eine deutliche Mehrheit (56 Prozent) der befragten Arbeitnehmer erachtet eine gesetzliche Regelung – de facto also eine Frauenquote – für erstrebenswert, damit es ein besseres Gleichgewicht und mehr Fairness zwischen Frauen und Männern in den deutschen Führungsetagen gibt. Für Petra Timm, Director Communications bei Randstad ( http://www.randstad.de/ ), ein klares Signal, dass die Befragten in Sachen Karriere offensichtlich nicht glauben, nur auf Wissen und Motivation vertrauen zu können. Verstärkt wird diese Einschätzung noch dadurch, dass 78 Prozent der Interviewten mit „Ja“ auf die Frage antworteten, ob es für Frauen schwieriger sei, auf eine leitende Position befördert zu werden.

Petra Timm interpretiert die Studie als Stimmungsbild – Arbeitgeber sollten sie als Denkanstoß nehmen, um das Potenzial der weiblichen Beschäftigten für Führungsaufgaben optimaler zu nutzen. Immerhin vertreten 40 Prozent der Arbeitnehmer der Studie gemäß sogar die Ansicht, dass Frauen im Prinzip besser für Führungsaufgaben geeignet seien als Männer.

Führungsaufgaben für Frauen: Politik hat Entscheidung zur Frauenquote vertagt

Die Politik hat die Entscheidung in Sachen Frauenquote zumindest bis auf die Zeit nach der kommenden Bundestagswahl im September 2013 vertagt. Eine gesetzlich festgelegte Frauenquote für Aufsichtsräte in Deutschland wird es bis dahin jedenfalls nicht geben. Mit den Stimmen der Abgeordneten aus der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat der Bundestag im April 2013 einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Bundesrats, der eine solche Quote für börsennotierte Unternehmen nach und nach einführen wollte, mehrheitlich abgelehnt.

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