Die 3 Schritte um einen guten Partner für Lohnfertigung zu finden

b2b-lohnfertigungMit einem „Lohnfertiger“ ist ein Unternehmen gemeint, das beauftragt wird um etwas anzufertigen. Dieser Lohnfertiger wird also nicht mit der Entwicklung eines Produktes beauftragt, sondern bekommt Zeichnungen und Daten darüber, wie das fertige Produkt aussehen soll.

Das Produkte selber wurde bereits entwickelt. Viele Firmen nutzen Lohnfertiger um die von ihnen entwickelten Produkte herzustellen, weil sie es vielleicht selber nicht tun möchten, oder weil sie vielleicht auch nur im Moment zu wenig Kapazität in der eigenen Produktion übrig haben, um es selber zu fertigen.

Viele Unternehmen möchten aber auch gar keine eigene Fertigung aufbauen, möchten sich nur auf die Entwicklung und den Verkauf von Produkten spezialisieren. Man darf hier nicht vergessen, dass eine eigene Produktion Maschinen benötigt und Personal.

Dies kostet viel Geld und muss auch regelmäßig genutzt werden um die laufenden Kosten abzudecken. Mit einem Lohnfertiger, der nur jeweils für eine gewisse Stückzahl beauftragt wird, schafft man sich also mehr Flexibilität und hat geringere Fixosten.

Aber wie findet man für das eigene Produkt dien passende Lohnfertigung? Dazu kann man, grob gesagt, in 3 Schritten vorgehen:

Schritt 1 – Recherche, bzw. Vorauswahl treffen

Angenommen, Sie suchen zum Beispiel im Bereich Metallbearbeitung einen Lohnfertiger für Drehteile. Dann bietet sich an, Suchmaschinen im Bereich B2B („Business2Business“, also „Geschäfte zwischen Unternehmen“) zu nutzen.

Da gibt es mehrere Suchmaschinen, so zum Beispiel „Wer liefert was“. Dort gibt man dann z.B. „Drehteile Metall“ ein und erhält eine Liste mit Drehteilherstellern. Diese Liste kann man weiter sortieren, z.B. nach Region, in der das Unternehmen seinen Sitz haben soll. Dann schaut man sich die Internetseiten dieser Drehteilhersteller an, schaut ob gezeigte Teile ähnlich zu den gewünschten sind, welchen Eindruck man von den Bildern erhält, ob man also meint, das könnte passen. Dann bleiben ein paar übrig, mit denen man zu Schritt 2 geht.

Schritt 2 – Anfragen und vergleichen

Man kontaktiert die Unternehmen am besten erstmal telefonisch (um erste Rückfragen gleich zu klären) umreisst was man einkaufen möchte, schliesst vielleicht auch eine Geheimhaltungsvereinbarung ab und schickt dann die benötigten Daten in Form von technischen Zeichnungen etc. dorthin. Darauf basierend erhält man ein Angebot. Da man dies bei mehreren Unternehmen gemacht hat, muss man dann die Angebote vergleichen und es bleiben noch sehr wenige, oder nur noch einer übrig.

Schritt 3 – Kennenlernen und bestellen

Mit diesen sehr wenigen, oder nur noch einem Lieferanten, intensiviert man die Gespräche (an denen aus dem eigenen Unternehmen z.B. auch Techniker teilnehmen sollten, oder jemand von der Qualität) und dann bestellt man sogenannte „Erstmuster“. Sind diese Teile in Ordnung, kann man dort in Serie bestellen, oder benötigt erst noch verbesserte Erstmuster.

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