In fremden Betten zu Hause? Zur Psychologie von Hotels und ihren Gästen

Der Geruch in der Nase ist wenig vertraut, das Bett hat ungewohnte Ausmaße und eigentlich weiß man beim Aufwachen gar nicht so genau, wo man eigentlich ist. So kann man sich nicht nur nach übermäßigem Alkoholkonsum fühlen, sondern auch als moderner Nomade in der Mobilitätsgesellschaft. Immer mehr Menschen sind immer häufiger unterwegs und sehen die Empfangsdame oder den Nachtportier zeitweilig häufiger als ihre eigenen Kinder. Welche Auswirkungen hat das auf Hotelgäste? Wie prägen berufliche und private Anforderungen die Bedürfnisse von Hotelgästen? Von welchen aktuellen Trends sollten sich Hotelbetreiber heute inspirieren lassen, um auch morgen zufriedene Gäste zu haben?

„Ein Mal im Jahr gönnen wir uns den Luxus, ein Thema zu erforschen, das uns persönlich am Herzen liegt“, erklärt Dr. Ute Rademacher, Inhaberin der forschungsgestützten Strategieagentur Colibri Research. „Da wir selbst häufig unterwegs sind und gerne Hotels mit neuen Konzepten besuchen, hat es uns gereizt, dieses Jahr das ‚Produkt Hotel’ genauer und vor allem systematisch unter die Lupe zu nehmen: Aus Sicht von Hoteliers und Hotelgästen, mittels Erfahrungsberichten und Marktdaten, im Zwiegespräch und in Fokusgruppen. Es wäre wunderbar, wenn das Management und Marketing von Hotels die Stärken qualitativer Forschung für ihre strategische Weiterentwicklung stärker nutzen würden. Wie das aussehen kann, möchte unsere Eigenstudie zeigen.“

Ziel der selbstfinanzierten Studie ist es, die Psychologie des Hotels zu ergründen und zu verstehen, wie sich Gäste im Hotel fühlen wollen (und wie sie es tatsächlich tun), nach welchen Kriterien sie Hotels für sich aussuchen und was darüber entscheidet, ob sie zufrieden oder enttäuscht ihr temporäres Zuhause wieder verlassen. Aus der konsumenten-psychologischen Analyse leiten die Forscherinnen von Colibri Research Szenarien für das Hotel 2020 ab.
Die Studie besteht aus mehreren Phasen und kombiniert Experteninterviews, Fokusgruppen mit Hotelgästen, einen Hotelblog und eine quantitative online-Befragung miteinander. Im Herbst diesen Jahres stehen die Ergebnisse der Studie zur Verfügung.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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